Unter Themenveranstaltungen verstehe ich die Kombinationen eines Bildvortrags (= Thema), einem einfachen bis umfangreichen Essen und einer von mir moderierten Diskussion/Gedankenaustausch.

Themenveranstaltungen stellen eine besondere Möglichkeit dar, sich auf intensive Art mit einem bestimmten Thema auseinander zu setzen - mit hohem Erlebniswert und sehr nachhaltiger Wirkung! Schon mit relativ geringem Mehraufwand gegenüber der klassischen Vortragsveranstaltung erhöhen Sie die Effizienz Ihrer Umweltbildungsaktivitäten deutlich. Damit eignen sich Themenveranstaltungen hervorragend beispielsweise für biologisch und/oder naturschutzfachlich orientierte Vereine oder Verbände, aber auch für Clubs jeder Art oder sogar rein private Gruppen, die sich für die von mir angebotenen Vortragsthemen (siehe Rubrik "Bildvorträge") interessieren.

Zur Zeit führe ich mit einer großen positiven Resonanz insbesondere Themenveranstaltungen zum Themenkomplex "Biodiversität" bei den unterschiedlichsten Zielgruppen durch. Die anschließenden tief gehenden Diskussionen bewegen sich dabei meistens rund um die Themenbereiche Artenvielfalt, Artensterben, Möglichkeiten und Grenzen des Natur- und Umweltschutzes, Naturschutz und Ethik, der Mensch und sein Bewusstsein zur Natur. Die Länge dieser Veranstaltungen liegt je nach Ausrichtung meistens zwischen zwei und sechs Stunden. Vorwissen ist bei diesen Veranstaltungen nicht notwendig, schadet aber auch nicht.

Ein Charakteristikum von Themenveranstaltungen ist ihre flexible Ausgestaltung. Eine klassische Form einer Themenveranstaltung ist ein Themenabend. Als Beispiel möchte ich den im Landkreis Coburg/Bayern dauerhaft angebotenen Themenabend zum Thema "Möglicheiten und Grenzen des Arten- und Biotopschutzes am Beispiel der Mohnbiene" nennen, dessen räumliches Ambiente die Fotos rechts zeigen.
Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr mit einem etwa einstündigen Einführungsvortrag über die Mohnbiene. Anschließend wird ein aufwändiges, auf das Abendthema abgestimmtes Fünf-Gänge-Menü angeboten (siehe Menükarte). Selbstverständlich kann das kulinarische Angebot auch deutlich einfacher ausfallen - etwa in Form von Fingerfood oder einem kleinen Buffet.

Nach dem Essen findet unter Einbeziehung des Publikums eine geleitete Diskussion zum Thema des Abends statt. Erfahrungsgemäß führen diese Diskussionen sehr in die Tiefe. Nicht selten wird eine Brücke von rein naturwissenschaftlichen Argumentationen hin zu philosophischen oder gar psychologisch-spirituellen Sichtweisen geschlagen. Ein besondere Reiz liegt hierbei in der Möglichkeit einer ganzheitlicheren Betrachtung von Themen, wie sie bei reinen Vortragsveranstaltungen auch während sich anschließender Diskussionen meist nicht erreicht wird. Der bei klassischen Vorträgen typische einseitige Informationsfluss vom Redner zum Publikum wird aufgehoben, das Publikum wird mit einbezogen. Damit sich die Teilnehmer ins Thema hineinfallen lassen können, biete ich die Veranstaltung ohne Zeitbeschränkung mit offenem Ende an.


Dieser vorgestellte Ablauf ist beispielhaft, auch andere Ausgestaltungen sind möglich. So kann sich eine solche Veranstaltung auch um einen Nachmittagskaffee herum durchführen lassen. Auch der Ausbau der anschließenden Diskussion zu einer Podiumsdiskussion durch Hinzuziehung von weiteren Fachleuten zum jeweiligen Thema stellt eine Variante dar. Hier sind keinerlei Grenzen gesetzt.


Haben Sie Interesse? Gerne komme ich zu Ihnen. Im Rahmen einer Themenveranstaltung übernehme ich den Part des einleitenden populärwissenschaftlichen Bildvortrags zu einem der von mir in der Rubrik "Bildvorträge" aufgelisteten Themen sowie die Durchführung der Diskussion. Eventuelle kulinarische Darreichungen übernimmt der Veranstalter. Alles Weitere ist Vereinbarungssache.

Bitte kontaktieren Sie mich unter:

info(at)naturbildarchiv-guenter.de