Haben Sie schon mal gehört, wie die Feldlerche singend in den Himmel steigt? Oder beobachtet, wie dicht am Boden die Mohn-Biene ihr Nest mit Blütenblattstücken des Klatschmohns tapeziert?

Viele Tiere leben in unserer Agrarlandschaft und führen – zum Teil im Verborgenen – ein nahezu unbekanntes Dasein. In meinem Multivisions-Vortrag stelle ich Ihnen Ackerwildkräuter, Zigarrenfliege und Co. vor! Erfahren Sie mehr über diese Lebewesen und ihre Anpassung an die menschlich beeinflusste Umwelt.

Doch viele andere Tierarten werden immer mehr zurückgedrängt. Denn dies gehört genauso zum Alltag in unserer Agrarflur: zunehmende Verödung der Landschaft, intensiver Einsatz von Pestiziden wie Glyphosat und Neonicotinoide. Die weitestgehend industrialisierte Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher für das drastische Insektensterben.

Das Ackerland hat eine große Bedeutung für die Artenvielfalt – schon alleine wegen seines hohen Flächenanteils in der Landschaft. Natürlich, der landwirtschaftliche Ackerbau produziert unsere notwendige Nahrung. Gleichzeitig muss er aber auch seinen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

Der Spagat zwischen menschlichen Bedürfnissen und denen der Natur ist nötig – und möglich!


Dieser Vortrag wendet sich an interessierte Laien, (Makro-)Fotografen als auch Fachleute (Biologen, Landwirte, Lehrer, Politiker, Naturschützer).